Saison 1999/2000

11. Platz der Hauptrunde der 2. BL Süd, 1. Platz der Abstiegsrunde

Aufgebot:
Björn Bernard (27 Jahre, 1,83 m), Stefan Fahrad (19, 1,94), Federic Holm-Hadulla (18, 1,87), Stefan Ingerfurth (19, 1,90), Markus Jochum (35, 1,84), Demba M’Bengue (24, 2,04 – ab 4. Spieltag), Terrell McKelvy (24, 2,04 – bis 2. Spieltag), Olaf Schindler (30, 2,04), Christoph Schropp (19, 1,98), Dirk Sodomann (27, 1,9 – Kapitän), Andreas Steckbauer (27, 2,02), Jay Thomas (19, 1,93), Ashkan Tralau (18, 1,86)
Trainer: Achim Waßong – ab 17. Spieltag Harald Rupp

Abgänge: Darren Deschryver (Ziel unbekannt), Jochen Dörr (TV Sinsheim), Thilo Grams (TG Sandhausen), Olaf Hollenkamp (Ziel unbekannt), Jonathan Weber (BG Karlsruhe)
Zugänge: Björn Bernard (TV Lich), Stefan Fahrad (TSV Speyer), Stefan Ingerfurth (KuSG Leimen), Demba M’Bengue (MTV Wolfenbüttel – ab 4. Spieltag), Terrell McKelvy (Marshall University – nur bis 2. Spieltag), Christoph Schropp (TSG Maxdorf), Jay Thomas (TG Sandhausen)

Die Vereine der 2. BL Süd:
TSV Ansbach, TSV Breitengüßbach, Eintracht Frankfurt, USC Freiburg, USC Heidelberg, BG Karlsruhe, TV Langen, ASC Mainz, FC Bayern München, DJK Falke Nürnberg, SV Oberelchingen, SpVgg Rattelsdorf, SV Tübingen

Frühzeitig stand fest, dass Achim Waßong den USC auch in der neuen Saison trainieren würde.
Als wichtigste Neuverpflichtung präsentierte der USC für die verwaiste Centerstelle Terrell McKelvy. Er galt im Gegensatz zu seinem Vorgänger Darren Deschryver als Spieler, der sich ganz in den Dienst der Mannschaft stellte. Doch war der US-Amerikaner bereits in der Erprobungsphase verletzt, so dass hinter seinem Namen gleich ein Fragezeichen zu setzen war. Überraschend bat er dann nach dem 2. Spieltag um Vertragsauflösung, da er Heimweh nach seiner Freundin und dem gemeinsamen Töchterchen hatte. Für McKelvy spielte ab dem 4. Spieltag der senegalesische Nationalspieler Demba M’Bengue. Mit ihm gewann der USC einen athletischen, einsatzfreudigen, reboundstarken und korbgefährlichen Spieler, dessen Verhalten zudem untadelig war.

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Kader des USC für die Zweitligasaison 1999/2000

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des ASC 1899 Straßburg/USC Heidelberg gab es am 9. Oktober 1999, unmittelbar vor dem USC-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt (88:90 n. V.) ein Einlagespiel der USC-Oldies gegen Alt-Internationale. Das auf 2×15 Minuten verkürzte Spiel endete 62:53 für die USC-Oldies.
USC: Frontzek 18, Keller 13, Rupp 11, Strüven 7, Niklas 6, Kimpel 2, Husemann 2, Vogel 2, Riefling, Lachenauer; Trainer: Leciejewski
Alt-Internationale: Pethran 11, Mewes 10, Peters 9, Geze 7, Loibl 6, Wohlers 6, Urmitzer 2, Knopke 2, Thimm, Gaber; Trainer: H. Neumann

Vorrunden-Ergebnisse des USC

USC – Tübinger SV 80:56 (42:21)
USC: Jochum 25, Schindler 12, Sodomann 12, McKelvy 9, Steckbauer 8, Thomas 8, Bernard 4, Kaiser 2, Holm-Hadulla, Ingerfurth
SV: Dietl 19, Liebold 11, Sieghörtner 9, Bacher 6, Probst 3, Vollmer 3, Cvetkovic 3, Kohler 2, Arabatzis, Kazakidis

SpVgg Rattelsdorf – USC 88:65 (40:25)
SpVgg: Greene 24, Gruber 24, Ndong 12, Mansperger 12, Hümmer 8, Plantzas 8
USC: Jochum 13, Schindler 13, Bernard 9, Steckbauer 8, Sodomann 7, Ingerfurth 6, Thomas 5, McKelvy 4, Schropp

BG Karlsruhe – USC 70:53 (37:24)
BG: Jaman 22, Vengert 11, Matioc 11, Heck 8, Bäuerlein 6, Makarow 6, Uniacke 4, Babakhani 2
USC: Jochum 22, Sodomann 12, Schindler 7, Thomas 4, Holm-Hadulla 2, Steckbauer 1

USC – ASC Mainz 78:64 (40:43)
USC: Jochum 26, M´Bengue 14, Sodomann 14, Schindler 8, Steckbauer 6, Bernard 4, Holm-Hadulla 3, Thomas 3

USC – Eintracht Frankfurt 88:90 n. V. (38:40 – 77:77)
USC: Jochum 24, Schindler 20, M´Bengue 15, Bernard 10, Sodomann 8, Thomas 7, Steckbauer 3, Holm-Hadulla 1, Ingerfurth, Kaiser
Eintracht: Tomasevic 20, Krull 19, Myers 17, Metzger 12, Langohr 9, Jahn 7, Terzic 5, Unger 1, von Moller, Anywar

USC Freiburg – USC Heidelberg 97:87 (39:48)
FR: Warmsley 34, Stefanovic 31, Marcoulis 11, Held 9, Johnson 9, Scheel 2, Gabriel 1
HD: Jochum 28, M´Bengue 25, Sodomann 9, Kaiser 7, Thomas 6, Schropp 6, Bernard 3, Holm-Hadulla 3

USC – TSV Tröster Breitengüßbach 65:47 (36:24)
USC: M´Bengue 19, Jochum 17, Holm-Hadulla 10, Bernard 8, Sodomann 3, Thomas 2, Kaiser 2, Fahrad 2, Schropp 2, Ingerfurth
TSV: Adebayo 16, H. Gese 8, Zapf 8, Pleuger 6, Radulovic 5, Thurn 4, Endres, R. Gese, Sanz Gonzales, Fuchs

TSV Ansbach – USC Heidelberg 73:62 (51:28)
TSV: Jenko 15, Wiegand 11, Salavarda 10, Skender 10, Nickl 6, Stamm 3
USC: M´Bengue 26, Jochum 15, Holm-Hadulla 6, Schindler 4, Steckbauer 4, Thomas 4, Sodomann 3, Schropp, Ingerfurth

USC – SV Oberelchingen 59:61 (24:31)
USC: Schindler 19, Jochum 17, M’Bengue 14, Thomas 4, Holm-Hadulla 3, Ingerfurth 2
SV: Kalicanin 25, Cviko 8, Falk 8, Rallis 7, Buchmiller 7, Heck 4, Waitzinger 2, Jerkic, Kutlu, Krieg

DJK ConSors Nürnberg – USC Heidelberg 91:61 (40:29)
DJK: Roberson 25, Paradzik 17, Aw 11, Fazzi 11, Perlitz 8, Rißmann 8, Boscanyi 7, Beck 4
USC: Jochum 17, M´Bengue 12, Thomas 10, Ingerfurth 6, Sodomann 5, Schindler 4, Holm-Hadulla 3, Kaiser 2, Bernard 2, Steckbauer

USC – FC Bayern München 80:57 (42:31)
USC: Sodomann 19, Jochum 19, Schindler 12, M’Bengue 11, Thomas 9, Kaiser 6, Bernard 4
FC: Knezevic 18, Byrne 15, da Silva 11, Marjamäki 6, Curic 3, Kargl 2, Kropp 2

TV Langen – USC Heidelberg 72:71 (31:33)
TV: Granold 17, Rietz 16, Wintermantel 14, Woodall 8, Glössner 5, Hallgrimson 5, Matzerath 4, Hariri 3
USC: Jochum 32, M’Bengue 15, Sodomann 9, Schindler 7, Thomas 4, Bernard 4, Holm-Hadulla, Ingerfurth, Schropp, Fahrad

Nach Abschluss der Vorrunde stand der USC Heidelberg mit 8:16 Punkten gleichauf mit dem ASC Mainz auf dem 10. Tabellenplatz. Tabellenführer war die BG Karlsruhe mit 20:4 Punkten vor der DJK Nürnberg mit 18:6 Punkten. Die beiden letzten Plätze (12 und 13) nahmen Tübingen und Rattelsdorf mit je 6:18 Punkten ein.

Für diese Vorrunde liegt eine Statistik vor, wonach Demba MBengue bei den Rebounds (Q 12,75[!]) und bei den Assists(!) (Q 6,88) führte, bei letzteren vor Markus Jochum (Q 5,45).

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Sorgte für die Lufthoheit und für Pässe: Demba M’Bengue, senegalesischer Nationalspieler in den Reihen des USC.

Rückrunden-Ergebnisse des USC

Tübinger SV – USC Heidelberg 80:58 (32:24)
(Die Punkteverteilung liegt nicht vor.)

USC – SpVgg Rattelsdorf 69:51 (42:24)
USC: Jochum 22, M’Bengue 19, Thomas 10, Sodomann 8, Schindler 6, Holm-Hadulla 2, Kaiser 2, Ingerfurth, Schropp, Bernard
SpVgg: Plantzas 15, Dobrzanski 12, Ndong 8, Gruber 7, von Waaden 5, Hümmer 4, Mansperger, Behrens, Weiss, Batz

ASC Mainz – USC Heidelberg 84:81 n. V. (26:44 – 73:73)
ASC: Pujo 27, Stammler 19, Schwarz 16, Langen 10, Schoch 7, Jankovic 3, Medinger 2
USC: Jochum 42, M’Bengue 14, Bernard 14, Thomas 4, Holm-Hadulla 3, Schindler 2

USC – BG Karlsruhe 67:78 (34:45)
USC: M’Bengue 16, Jochum 11, Sodomann 11, Thomas 11, Schindler 7, Bernard 5, Kaiser 4
BG: Makarow 20, Heck 18, Vengert 13, Jaman 12, Bäuerlein 8

Eintracht Frankfurt – USC Heidelberg 82:80 (35:39)
Eintracht: Myers 24, Krull 21, von Moller 16, Terzic 10, Unger 7, Metzger 2, Jahn 2,  Langohr, Peter, Young
USC: Jochum 25, Thomas 16, M’Bengue 15, Ingerfurth 12, Schindler 6, Bernard 6, Sodomann, Holm-Hadulla, Kaiser, Steckbauer

USC Heidelberg – USC Freiburg 93:81 (35:41)
HD: Jochum 38, M’Bengue 25, Thomas 13, Schindler 9, Holm-Hadulla 4, Kaiser 4, Ingerfurth, Bernard, Fahrad, Schropp
FR: Stefanovic 32, Scheel 19, Warmsley 10, Gabriel 5, Hain 5, Held 4, Johnson 4, Leberle 2

Rustikal zieht USC-Center Olaf Schindler zum Korb. Die Freiburger Stefanovic und Johnson landen unsanft auf dem Boden.

Rustikal zieht USC-Center Olaf Schindler zum Korb. Die Freiburger Stefanovic und Johnson landen unsanft auf dem Boden.

TSV Breitengüßbach – USC Heidelberg 67:55 (35:24)
TSV: Pleuger 15, H. Gese 14, Adebayo 13, Zapf 12, Hamann 8, R. Gese 3, Radulovic 2
USC: Jochum 13, Ingerfurth 12, M’Bengue 11, Schindler 11, Thomas 5, Kaiser 2, Holm-Hadulla 1

USC – TSV Ansbach 86:68 (39:35)
USC: M’Bengue 24, Schindler 21, Jochum 14, Sodomann 8, Ingerfurth 7, Thomas 6, Kaiser 4, Holm-Hadulla 2
TSV: Jenko 20, Glasauer 16, Salavarda 13, Wiegand 6, Skender 6, Stamm 5, Person 2, Nickl

SV Oberelchingen – USC Heidelberg 83:91 (30:34)
SV: Kalicanin 22, Jerkic 14, Cviko 12, Falk 10, Waitzinger 9, Buchmiller 8, Smits 6, Heck 2
USC: Jochum 38, M’Bengue 19, Thomas 17, Kaiser 6, Holm-Hadulla 4, Sodomann 4, Fahrad 3, Schropp, Wessels

USC – DJK ConSors Nürnberg 68:70 (41:38)
USC: Jochum 18, Thomas 16, M’Bengue 15, Ingerfurth 8, Kaiser 6, Schindler 3, Holm-Hadulla 2
DJK: Roberson 16, Paradzik 14, Perlitz 14, Reichelt 9, Rißmann 8, Aw 6, Boscanyi 3

FC Bayern München – USC Heidelberg 95:85 (58:38)
FC: Byrne 27, Knezevic 21, Marjamäki 14, Radatz 14, da Silva 6, Curic 6, Koutoulas 5, Walz 2
USC: Thomas 27, Jochum 23, Holm-Hadulla 8, Schindler 7, Bernard 6, Kaiser 6, Schropp 6, Ingerfurth 2, Fahrad

USC – TV Langen 73:78 (34:40)
USC: Schindler 21, Thomas 18, Kaiser 12, Jochum 9, Holm-Hadulla 8, Ingerfurth 3, Fahrad 2, Bernard, Schropp, Wessels
TV: Winbush 21, Granold 18, Wintermantel 10, Hallgrimson 7, Hariri 7, Rietz 5, Matzerath 4,Woodall 3, Glössner 3, Herber

Nach der Niederlage gegen Karlsruhe im 16. Saisonspiel nahm der USC mit 10:22 Punkten den 11. und damit drittletzten Tabellenplatz ein. Punktgleich folgten Rattelsdorf (12.) und Ansbach (13.). Damit befanden sich die Akademiker in akuter Abstiegsgefahr, was vor der Saison niemand erwartet hatte.

Am 19.1.2000 zogen die USC-Verantwortlichen dann die Notbremse, indem sie Trainer Achim Waßong von seiner Aufgabe entbanden. Harry Rupp übernahm nun als Interimstrainer bis zum Ende der Saison die sportliche Gesamtverantwortung. Der 47-jährige Rechtsanwalt, 80-fache ehemalige Nationalspieler und Meisterspieler des USC hatte bereits seit zwei Jahren als Teammanager gewirkt. Ihn wünschten sich auch die Spieler, um mit ihm die prekäre Situation zu bewältigen und den Abstieg abzuwenden.
In einer gemeinsamen Pressekonferenz gab es das Novum, dass sich Vorgänger und Nachfolger zur Lage äußerten. Die USC-Verantwortlichen bescheinigten Achim Waßong hohe Sachkompetenz und überragende menschliche Qualitäten. Der scheidende Trainer zeigte sich geradezu erleichtert, die Verantwortung abgeben zu können. Gemeinsam wurde festgestellt, dass es dem Team an sportlichen Primärtugenden fehle und es nun Farbe bekennen müsse. Auch das mangelnde Zusammenspiel der unterschiedlichen Mannschaftsteile wurde angesprochen. Harry Rupp kündigte an, dem Team wesentlich mehr mannschaftliche Disziplin und Eigenverantwortung als sein Vorgänger abverlangen zu wollen.

In der gesamten Hauptrunde war der USC vom Verletzungspech besonders gebeutelt. Dirk Sodomann, Björn Bernard, Olaf Schindler und Andreas Steckbauer waren davon besonders betroffen und fehlten in zahlreichen Begegnungen. In den beiden letzten Spielen der Rückrunde (in München und gegen Langen) fiel auch noch Center Demba M´Bengue aus, so dass den „Akademikern“ die Stammspieler ausgingen.

Eine herausragende Leistung lieferten die „Akademiker“ am 12.2.2000 beim SV Oberelchingen ab. Dabei hatten die Kurpfälzer das Heimspiel unglücklich mit 59:61 versiebt. Zudem musste der USC bei den Schwaben auf Björn Bernard, Andreas Steckbauer, Stefan Ingerfurth (alle verletzt) und Olaf Schindler (Fieber) verzichten. Ungünstige Vorzeichen! Und doch gelang dem USC am 21. Spieltag mit 91:83 der „Elchtest“ und endlich der erste Auswärtssieg der Saison. Mit einer ungeheuren Selbstdisziplin bestrafte Markus Jochum (38 Punkte) die wie beim Vorspiel im ISSW brutale Spielweise der „Elche“. Trotz Verletzung verschliss der Altinternationale drei Gegenspieler und verwandelte die fälligen Freiwürfe traumhaft (22/22!). Mit ihm ragten Demba M’Bengue (19 – 7/8 Feldwürfe, 16 Rebounds) und Jay Thomas (17 – 7/9 Feldwürfe, vier Ballgewinne, 5 Dunkings) aus einer guten Mannschaft heraus.

Letzter Spieltag und Tabelle der 2. BL Süd nach Abschluss der Hauptrunde (Saison 99/00)

Letzter Spieltag und Tabelle der 2. BL Süd nach
Abschluss der Hauptrunde (Saison 99/00)

Längst stand fest, dass der USC in der risikoreichen Platzierungsrunde antreten musste. Dort war in einer Doppelrunde unter den auf den Tabellenplätzen 8 – 13 eingereihten Teams der einzige Absteiger in die Regionalliga zu ermitteln. Damit hatten es die „Akademiker“ mit dem FC Bayern München, der SpVgg Rattelsdorf, dem ASC Mainz und dem TV Ansbach zu tun.

Platzierungsrunden-Ergebnisse des USC

SpVgg Rattelsdorf – USC 98:86 (54:39)
SpVgg: Greene 28, Dobrzanski 12, von Waaden 12, Ndong 12, Plantzas 11, Kern 10, Gruber 7, Willoughby 4, Müller 2
USC: M´Bengue 30, Jochum 18, Sodomann 13, Thomas 11, Holm-Hadulla 7, Schindler 3, Ingerfurth 3, Kaiser 1, Bernard, Schropp

USC – SV Oberelchingen 84:40 (46:26)
USC: M’Bengue 17, Schindler 14, Sodomann 12, Bernard 12, Jochum 11, Holm-Hadulla 10, Kaiser 4, Thomas 3, Fahrad, Ingerfurth
SV: Smits 10, Falk 9, Kozina 7, Jerkic 3, Buchmiller 3, Kutlu 3, Cviko 3, Tesfaldet 2

USC – TSV Ansbach 89:71 (52:40)
USC: Jochum 33, M’Bengue 22, Sodomann 10, Bernard 10, Thomas 6, Schindler 5, Holm-Hadulla 3, Ingerfurth, Kaiser, Schropp
TSV: Salavarda 20, Wiegand 16, Jenko 15, Skender 12, Glasauer 8, Nickl, Sauerborn, Stamm, Zankl

ASC Mainz – USC Heidelberg 78:92 (40:53)
ASC: Pujo 26, Schwarz 15, Schoch 13, Jankovic 11, Langen 9, Medinger 2, Stammler 2
USC: M’Bengue 25, Jochum 24, Schindler 13, Sodomann 11, Holm-Hadulla 7, Thomas 6, Ingerfurth 6, Kaiser, Bernard, Steckbauer

USC – FC Bayern München 71:61 (35:31)
USC: Jochum 27, M’Bengue 26, Kaiser 6, Schindler 4, Bernard 3, Ingerfurth 2, Thomas 2, Sodomann 1
FC: Byrne 27, Radatz 14, Marjamäki 8, Koutoulas 4, da Silva 4, Curic 4

USC – SpVgg Rattelsdorf 87:85 (39:34)
USC: M’Bengue 20, Jochum 16, Bernard 16, Thomas 14, Schindler 11, Holm-Hadulla 5, Ingerfurth 5, Sodomann, Kaiser, Steckbauer
SpVgg: Plantzas 21, Hümmer 14, Ndong 13, Dobrzanski 12, Gruber 11, Müller 5, von Waaden 3, Mansperger 2, Behrens 2, Kern 2

SV Oberelchingen – USC Heidelberg 73:70 (41:38)
SV: Jerkic 21, Falk 18, Smits 10, Heck 9, Waitzinger 8, Becker 5, Tesfaldet 2
USC: M’Bengue 18, Holm-Hadulla 14, Schindler 10, Thomas 10, Bernard 10, Sodomann 3, Fahrad 2, Kaiser 2, Ingerfurth 1, Schropp

TSV Ansbach – USC Heidelberg 63:91 (36:40)
TSV: Jenko 15, Nickl 14, Skender 13, Wiegand 7, Stamm 5, Salavarda 4, Glasauer 2, McNaughton 2, Fabulic 1
USC: Holm-Hadulla 21, Jochum 20, M´Bengue 17, Thomas 15, Bernard 10, Ingerfurth 4, Schindler 2, Sodomann 2, Kaiser, Fahrad

USC – ASC Mainz 100:75 (46:36)
USC: M´Bengue 23, Thomas 18, Kaiser 16, Jochum 11, Sodomann 9, Ingerfurth 9, Bernard 8, Schindler 6, Holm-Hadulla, Schropp

FC Bayern München – USC Heidelberg 101:102 n. V. (54:45 – 94:94)
FC: Radatz 19, da Silva 18, Byrne 17, Curic 14, Kropp 10, Marjamäki 9, Kargl 8, Walz 4, Hofmann 2
USC: M´Bengue 33, Jochum 24, Thomas 14, Holm-Hadulla 13, Schindler 9, Kaiser 4, Bernard 3, Sodomann 2, Ingerfurth, Fahrad

Nach Abschluss der Abstiegsrunde rangierte der USC mit 32:36 Punkten auf dem 1. Tabellenplatz. Es folgten die SpVgg Rattelsdorf (30:38), der ASC Thereseanum Mainz sowie der SV Oberelchingen (beide 28:40) und der FC Bayern München (24:44). Tabellenletzter war der TSV Ansbach mit 20:48 Punkten.

In der Statistik der Platzierungsrunde lagen bei den erzielten Punkten Demba M’Bengue (231, Q 23,1) auf dem 2., Markus Jochum (185/20,6) auf dem 3. Rang.
Bei den Rebounds hatte Demba M’Bengue (96, 9,6) ebenfalls den 2. Platz inne. Bei den Zweiererfolgen führte er klar (93 erzielt – 9,3/Spiel – Trefferquote 56,7 %).
Unangefochten den 1. Rang nahm Markus Jochum bei den Dreiererfolgen und der dabei erzielten Trefferquote (42 – 4,7/Spiel – 59,15 %) ein. Federic Holm-Hadulla konnte sich hier mit einer Trefferquote von 47,4 % auf dem 3. Rang sehr achtbar platzieren.
Auch bei den Assists führte Markus Jochum das Feld deutlich an (48/5,3).

Nach dem unbefriedigenden Verlauf der Hauptrunde gab es mit acht Siegen und zwei Niederlagen in der Platzierungsrunde doch noch einen versöhnlichen Abschluss. Sichtlich war das Team nach dem Trainerwechsel zusammengerückt und hatte das zuvor mangelhafte Zusammenspiel zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen deutlich verbessert. Davon konnte nicht zuletzt Demba M’Bengue profitieren, der unter dem Korb nun wesentlich häufiger angespielt wurde. Er hatte sich als enorme Verstärkung erwiesen; ihn galt es zu halten. Die Nachwuchsspieler hatten große Fortschritte gemacht und die etablierten Kräfte ausgezeichnet unterstützt. Jay Thomas und Federic Holm-Hadulla standen bereits häufig in der Startformation und auf dem Sprung, das Erbe zu übernehmen.

Kurz vor dem letzten Rundenspiel gab Markus Jochum bekannt, seine aktive Laufbahn nach der Saison zu beenden und beim USC das Traineramt zu übernehmen. Damit kündigte sich für die neue Spielzeit ein deutlicher personeller Umbruch an.

Nächste Saison: Saison 2000/2001

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