Saison 2002/2003

7. Platz der 2. BL Süd

Aufgebot:
Victor Arnold (18 Jahre/1,90 m), Travarus „Tee“ Bennett (22 /2,02), Christian Birkenfeld (24/2,04), Erik Dordal (22/1,89), Stefan Fahrad (22/1,94), Janis Heindel (18/1,98), Michael Held (23/1,93), Armin Leber (21/2,00), Sandro Levedag (17/1,91), Jürgen Maaßmann (26/2,04 – Kapitän), Nikolai Makarow (24/1,88), Rico Pires (17/1,80), Alexander Schönhals (16/1,84) Jonathan Weber (22/1,86)
Trainer: Markus Jochum

Abgänge: Christian Ast (1. FC Kaiserslautern), Federic Holm-Hadulla (California State Fullerton College), Stefan Ingerfurth, Christian Stoll (beide KuSG Leimen), Igor Kovacevic, Rüdiger Tüttenberg, Saipele Tuialii, Vladimir Vladisavljevic, Vedran Vukotic (Ziel jeweils unbekannt)
Zugänge: Travarus „Tee“ Bennett (University of Minnesota), Christian Birkenfeld (BG Göttingen), Erik Dordal (Pacific Lutheran University), Michael Held (KuSG Leimen), Jürgen Maaßmann (ratiopharm Ulm), Janis Heindel, Sandro Levedag, Rico Pires (alle eigene Jugend)

Die Vereine der 2. BL Süd:
TSV Ansbach, BBC Bayreuth, TSV Tröster Breitengüßbach, BV TU Chemnitz, TSV Crailsheim, Eintracht Frankfurt, USC Freiburg, USC Heidelberg, TuS Jena, 1. FC Kaiserslautern, BG Karlsruhe, TV Langen, KuSG Leimen, Avitos Lich, rce Falke Nürnberg, SV 03 Tübingen, ratiopharm Ulm

Erwartungsgemäß setzte Markus Jochum seine Trainertätigkeit beim USC fort. Auf die Dienste seines bisherigen Co-Trainers musste er aber verzichten, da Andreas Bommer mit seinem Stammverein KuSG Leimen etwas unerwartet in die 2. BL Süd aufgestiegen war und diesen weiter betreuen wollte. Unerwartet kam der Aufstieg u. a. deswegen, weil es eine Partnerschaft zwischen dem Zweitbundesligisten USC und dem Regionalligisten KuSG auf der Basis deren jeweiliger Ligazugehörigkeit gab. Zudem hatte die KuSG als RL-Meister den Lizenzantrag für die 2. BL Süd nicht rechtzeitig gestellt, sich aber die Mitgliedschaft später auf juristischem Weg erstritten. Nun waren also der USC und die KuSG wieder einmal Liga-Rivalen.

Federic Holm-Hadulla verließ den USC, um an einem kalifornischen College zu studieren und Basketball zu spielen. Zumindest mitentscheidend dafür war sein Eindruck, der USC wolle ihm einen amerikanischen Spielmacher vor die Nase setzen, was mit Erik Dordal faktisch auch geplant war.
Erik Dordal war in den USA aufgewachsen, hatte aber auch einen norwegischen Pass, so dass er nicht auf die Ausländerstelle angerechnet wurde. Saipele Tuialii war erwartungsgemäß nicht zu halten. Seine Position wurde mit dem US-Amerikaner Travarus „Tee“ Bennett besetzt. Der Allrounder, der die Positionen 3-5 ausfüllen konnte, war seinem soliden Vorgänger wenigstens ebenbürtig. Stefan Ingerfurth und Christian Stoll wechselten zur KuSG Leimen. Die Kontrakte mit Christian Ast, Igor Kovacevic, Vladimir Vladisavljevic, Rüdiger Tüttenberg und Vedran Vukotic wurden nicht verlängert. Für die Centerposition kamen mit dem neuen Kapitän Jürgen Maaßmann und Christian Birkenfeld erfahrene deutsche Spieler, von denen man mehr Kontinuität als zuvor erhoffte. Auch Michael Held war ein Routinier, der auf den Positionen 2 und 3 gut einsetzbar war. Stefan Fahrad, bisher mit einer Doppellizenz für die KuSG und den USC ausgestattet, wechselte nun, wie zuvor geplant, ganz zum USC. Die Nachwuchsspieler Victor Arnold und Alexander Schönhals sollten mittrainieren und so langsam an das Liganiveau herangeführt werden.

Nominell erschien der USC damit gerüstet, um in der 2. BL Süd nicht wieder in Abstiegsnot zu geraten, sondern eine deutlich bessere Rolle als in den Vorjahren zu spielen. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren gehörte das Team noch immer zu den jüngsten Mannschaften der Liga. Eine zu befürchtende Unbeständigkeit war das darin liegende Risiko, das enorme Entwicklungspotenzial aber die große Chance.

Das USC-Aufgebot für die Saison 2002/2003 in der 2. BL Süd

Pokalspiel-Ergebnisse des USC

Die Pokalaufgabe zum Saisonauftakt löste der USC gegen den Liga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt problemlos:
USC – Eintracht Frankfurt 80:67 (17:16 – 34:39 – 48:63)
USC: Maaßmann 20, Bennett 15, Leber 15, Dordal 12, Birkenfeld 10, Held 5, Fahrad 3
Eintracht: Krull 26, Keuscher 14, Benbou 10, Terzic 10, King 4, Albrecht 2, Pipic 1

Auch in der nächsten Pokalrunde trafen die „Akademiker“ mit Avitos Lich auf einen hessischen Zweitligisten, den sie mit wenig Mühe ebenfalls besiegten:
USC – Avitos Lich 87:61 (22:16 – 45:26 – 67:38)
USC: Leber 13/2 Dreier, Dordal 12/3, Maaßmann 12, Fahrad 11/2, Birkenfeld 11, Bennett 10/2, Held 8/1, Weber 5, Levedag 3, Pires 2

In der dritten Pokalrunde kam am 4.12.2002 für den USC bei BBC Bayreuth das Aus. Dabei hatten die Kurpfälzer bem fränkischen Mitbewerber in einem auf hohem Niveau stehenden Spiel gut mitgehalten. Der Bruch kam dann in der 35. Minute bei einer 69:65-Führung des USC, als der Bayreuther Center Buss Stefan Fahrad mit einem Ellbogencheck mitten ins Gesicht brutal foulte. Die tiefe Platzwunde des blutüberströmten jungen Flügelspielers musste an Ort und Stelle genäht werden. Alle hatten die Situation gesehen, nicht aber die Schiedsrichter, so dass dieser eklatante Regelverstoß ungeahndet blieb. Auch auf dem Videomitschnitt war die Tätlichkeit klar zu erkennen. Die konsternierten USC-Spieler konnten zwar noch auf 72:65 erhöhen, verloren aber dann den Faden:
BBC Bayreuth – USC 86:75 (29:17 – 46:42 – 63:62)
USC: Bennett 21/2 Dreier, Dordal 21 (4), Fahrad 10/1, Leber 9, Maaßmann 8, Weber 4/1, Birkenfeld 2, Pires

Vorrunden-Ergebnisse des USC

rce Nürnberg – USC 80:69 (18:15 – 34:32 – 63:48)
rce: Dumitrescu 21/5 Dreier, Aw 18, Tenter 12/2, Rißmann 12, Imberi 8/2, Probst 7/2, Behrens 2, Kaiser, Dühring, Hertel
USC: Bennett 18, Maaßmann 17, Dordal 9/2, Birkenfeld 8, Leber 6/1, Weber 6/ 1, Fahrad 5/1, Held, Levedag, Pires

USC – BG Karlsruhe 81:72 (21:19 – 44:38 – 66:53)
USC: Fahrad 26/1, Bennett 25/3, Maaßmann 9, Leber 8, Birkenfeld 8, Weber 5/1, Dordal, Held, Levedag, Pires
BG: Roessler 21/1, Brakebill 19, Svitek 13/1, Heck 9, Gavel 6, Vengert 2, Moysich 2, Kustos, Uniacke, Tüttenberg

USC – TuS Jena 76:86 (16:30 – 39:50 – 57:63)
USC: Fahrad 19, Bennett 18, Leber 13, Dordal 7/1, Maaßmann 7, Held 6/1, Weber 5/1, Birkenfeld 1, Levedag, Pires
TuS: Starcevic 21/5, Cousin 16/2, Probst 16/2, Aidietis 9/1, Perlitz 8/2, Losch 7, Gutt 6, Golla 2, Zlotowski 1

Eintracht Frankfurt – USC 70:88 (19:21 – 39:51 – 67:71)
Eintracht: Krull 23/3, Keuscher 12, King 11, Pipic 11, Ickert 7, Terzic 6/1
USC: Fahrad 17/2, Weber 16/4, Leber 16, Dordal 14/4, Maaßmann 13, Bennett 6, Birkenfeld 6, Held, Levedag, Pires

USC – SV TU Chemnitz 84:68 (26:6 – 40:24 – 65:30)
USC: Bennett 16/1, Leber 15/1, Fahrad 14, Dordal 10/2, Maaßmann 10, Birkenfeld 6, Held 4, Weber 4/1, Pires 3/1, Levedag 2
SV TU: Endig 14/2, Puljic 14/2, Pleta 13, Macura 12, McFall 9/1, Schacht 4, Schuster 2

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USC – ratiopharm Ulm 93:85 (17:18 – 44:39 – 69:65)
USC: Bennett 25/3 – 9 Rebounds, Maaßmann 17, Leber 16/2, Weber 13/3, Fahrad 9/1, Dordal 7/1 – 8 Assists, Held 6, Levedag, Pires, Arnold
Ulm: Gunnarsson 25/1, Stein 14/3, Sthein 13, Kolodziejski 9/3, Mittmann 9/1, N´Diaye 7, Schlipf 4, Simic 2, Möbius 2, Schlafke

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TSV Ansbach – USC 85:80 (18:14 – 35:31 – 51:51)
TSV: Bocsanyi 22/1, Petrovic 20/1, Jenko 17/2, Jalovi 13, Manojlovic 10/1, Person 2, Nickel 1, Tralau
USC: Bennett 22/2  – 13 Rebounds, Leber 18/1, Maaßmann 17, Fahrad 11 – 8 Rebounds, Weber 5/1, Dordal 4, Held 3/1, Levedag, Pires

USC – TSV Crailsheim 72:78 (14:21 – 28:39 – 51:58)
USC: Bennett 20/3, Maaßmann 17, Dordal 13, Leber 8/1, Fahrad 7/1, Weber 5/1, Held 2, Birkenfeld, Pires, Arnold
TSV: Taletovic 27/5, Wildermuth 14/1, Lokvancic 10, Matic 9/1, Hoover 7/1, Klink 5/1, Härder 4, Rueck 2

Avitos Lich – USC 68:82 (14:16 – 37:32 – 52:63)
TV: Young 31/6, B. Völker 15/1, Dörr 8, Prasuhn 7/1, Mandler 3/1, Holle 2, Scholz 2
USC: Maaßmann 22, Bennett 21/3  – 9 Rebounds – 6 Ballgewinne, Fahrad 18/2, Leber 14/2, Birkenfeld 4, Weber 3, Dordal, Held, Pires

Zeigte beim Pokalspiel in Bayreuth eine starke Leistung: Erik Dordal, neuer Aufbauspieler des USC.

USC – 1. FC Kaiserslautern 122:116 nach 2 Verl. (31:25 – 53:49 – 80:68 – 96:96 – 109:109)
USC: Bennett 31/2 – 12 Rebounds – 3 Assists – 5 Ballgewinne, Maaßmann 29 – 14 Rebounds, Leber 17/ 1 – 7 Rebounds, Dordal 14/1 – 7 Rebounds – 4 Assists, Held 12/2, Fahrad 10 – 8 Rebounds, Weber 5, Birkenfeld 4, Pires, Levedag
1. FCK: Robisch 30/4, L. Menck 18/2, Ast 16/2, Radulovic 14/2, Bonengel 11, Becker 11/1, Baker 9/1, Münzebrock 7, N. Menck

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KuSG Leimen – USC 65:90 (14:33 – 35:51 – 49:73)
KuSG: Searcy 19/3, Marschall 8, Ljubic 8, Schropp 6, T. Stoll 5/1, C. Stoll 5/1, Ingerfurth 4/1, Glasauer 4, Anselmann 4, Wessel 2
USC: Bennett 25/2  – 10 Rebounds – 4 Ballgewinne, Maaßmann 19, Leber 14 – 7 Rebounds, Fahrad 10/1 – 4 Assists – 4 Ballgewinne, Birkenfeld 10 – 9 Rebounds, Dordal 6/2 – 7 Rebounds – 4 Assists, Held 3 – 4 Assists, Weber 3/1, Pires, Levedag

USC – SV 03 Tübingen 72:88 (21:16 – 36:40 – 49:63)
USC: Bennett 30/2 – 8 Rebounds – 4 Assists, Maaßmann 12, Leber 11/1 – 5 Rebounds, Birkenfeld 8 – 8 Rebounds, Held 4 – 4 Assists, Fahrad 3/1, Dordal 2 – 4 Assists, Weber 2
SV: Tomasevic 23/1, Howard 19, Cartwright 12/1, Wintermantel 12, Callender 10, Sieghörtner 10, Liebold 2

USC Heidelberg – USC Freiburg 78:62 (31:12 – 50:22 – 66:34)
HD: Dordal 28/7 – 4 Assists, Fahrad 13/1, Birkenfeld 9, Maaßmann 8, Bennett 7 – 6 Ballgewinne, Weber 6/1, Held 5, Leber 2 – 6 Rebounds, Makarow, Pires
FR: Tilly 11/1, Djatchenko 10/1, Baier 10, Schoo 9, Mertens 9, Johnson 6, Roquette 4, Tesfaldet 3, Mbassa, Kiefer

TV Langen – USC 75:68 (21:20 – 40:47 – 52:58)
TV: Damjanovic 19/2, Badiane 14, Rietz 13/1, Russel 13/1, Lang 7, Matzerath 5, Lütcke 2, Laaß 2
USC: Bennett 16/1 Dreier, Maaßmann 13, Fahrad 12/2, Leber 9, Birkenfeld 7, Dordal 6/2, Held 3/1, Makarow, Pires

USC – BBC Bayreuth 83:81 n. V. (25:13 – 41:35 – 61:65 – 75:75)
USC: Leber 21/ 2, Bennett 15, Maaßmann 14 – 8 Rebounds, Fahrad 13 – 6 Rebounds – 4 Ballgewinne, Dordal 12/3 – 5 Assists, Held 6 – 4 Ballgewinne, Birkenfeld 2
BBC: Lake 41/5, Baydal 13, Buss 10, Kautzor-Schröder 6/2, Hänel 6, Kneuse 3, Schaefer 2

TSV Breitengüßbach – USC 82:71 (11:14 – 34:25 – 59:41)
TSV: Pavic 19, Plantzas 18/3, Gese 13/3, Endres 9, Stephan 9/3, McNaughton 6, Fuchs 4, Schumm 2, Jacobsen 2
USC: Maaßmann 16 – 9 Rebounds, Bennett 15/1 Dreier – 8 Assists – 3 Ballgewinne, Fahrad 12/1, Leber 12, Birkenfeld 8, Weber 5/1, Dordal 3 – 5 Assists, Makarow

Nach dem 16. und letzten Vorrundenspieltag nahm der USC mit 18:14 Wertungs- und 1309:1259 Korbpunkten den 7. Tabellenplatz ein.

Rückrunden-Ergebnisse des USC

USC – rce Nürnberg 79:71 (26:22 – 41:44 – 59:60)
USC: Leber 16, Maaßmann 15 – 9 Rebounds, Makarow 14/4 – 4/6 Dreier, Bennett 11/3 – 9 Rebounds – 4 Assists – 3 Ballgewinne, Birkenfeld 8 – 5 Rebounds, Fahrad 6, Dordal 5/1, Weber 4 – 3 Assists, Levedag, Pires
rce: Tenter 32/5, Aw 14, Rißmann 9, Dumitrescu 7/1, Dühring 6, Kaiser 2, Imberi 1, Probst, Behrens, Hertlein

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BG Karlsruhe – USC 79:74 (19:11 – 32:28 – 54:48)
BG: Gavel 24/2, Svitek 19, Brakebill 18, Roessler 10, Vengert 4, Kustos 2, Miksa 2, Moysich, Uniacke, Tüttenberg
USC: Bennett 22/3 – 7 Rebounds – 3 Assists, Maaßmann 21 – 9 Rebounds, Makarow 9/3 – 3/4 Dreier – 7 Ballverluste, Dordal 7/1 – 4 Ballverluste, Leber 6/1, Fahrad 5, Birkenfeld 2 – 5 Rebounds, Weber 2, Levedag, Pires

TuS Jena – USC 104:84 (30:17 – 53:42 – 82:65)
TuS: Cousin 23/2, Probst 21/3, Gutt 15/1, Perlitz 13/3, Aidietis 10, Sabaliauskas 8, Zlotowski 6, Losch 4, Haut 4
USC: Fahrad 24/1 Dreier – 5 Assists – 3 Ballgewinne, Birkenfeld 12, Dordal 12/4 – 4/8 Dreier, Maaßmann 9 – 5 Ballverluste, Makarow 8/2, Bennett 7, Leber 7 – 6 Rebounds, Weber 5/1

USC – Eintracht Frankfurt 72:66 (9:22 – 19:46 – 46:56)
USC: Bennett 20/4, Maaßmann 15, Fahrad 12, Dordal 12/2, Birkenfeld 10, Makarow 3/1, Weber, Leber, Levedag, Pires
Eintracht: Klaiber 20/1, Krull 18/4, Albrecht 13, King 6, Simic 5, Pipic 3, Terzic 1

SV TU Chemnitz – USC 73:71 (15:10 – 39:36 – 57:52)
SV TU: Hallgrimson 22/5, McFall 21/3, Macura 16, Pleta 12, Schuster 2
USC: Maaßmann 19 – 7 Rebounds – 5 Ballverluste, Makarow 16/2, Bennett 16/2 – 7 Rebounds – 4 Ballgewinne, Weber 6/2, Birkenfeld 6 – 7 Rebounds, Leber 6/1 – 6 Rebounds, Fahrad 2, Dordal, Levedag

ratiopharm Ulm – USC 94:86 (26:22 – 45:45 – 66:62)
Ulm: Sthein 22/1, Stein 17/4, Williams 15/3, Gunnarsson 14/1, Möbius 10, Kolodziejski 7/1, Mittmann 6, Schlipf 3/1
USC: Dordal 20/6 – 6/8 Dreier – 4 Ballgewinne, Bennett 18/3 – 6 Rebounds – 5 Ballgewinne, Fahrad 18/1 – 5 Assists, Maaßmann 14 – 6 Rebounds, Leber 8/1, Makarow 6/2, Birkenfeld 2, Weber, Levedag

USC – TSV Ansbach 78:73 (16:12 – 36:37 – 60:46)
USC: Leber 23/1, Maaßmann 17, Fahrad 12, Makarow 9/1, Dordal 6/2, Bennett 6, Weber 3, Birkenfeld 2 – 11 Rebounds, Levedag, Pires
TSV: Scott 29/8, Jalovi 16, Jenko 15/1, Bocsanyi 4, Nickel 4, Petrovic 4, Tralau 1

TSV Crailsheim – USC 78:83 (9:19 – 34:40 – 60:73)
TSV: Taletovic 23/2, Wildermuth 15/1, Hoover 13/2, Heck 12, Lokvancic 8, Matic 7
USC: Leber 21/1  – 6 Rebounds – 3 Assists, Fahrad 19 – 6 Rebounds – 4 Ballverluste, Makarow 14/2, Birkenfeld 11, Maaßmann 9, Dordal 9/1 – 7 Rebounds – 3 Assists, Weber

USC – Avitos Lich 63:72 (24:17 – 40:35 – 54:63)
USC: Leber 17 – 7 Rebounds – 5 Ballverluste, Makarow 16/2, Maaßmann 11 – 6 Rebounds – 4 Ballverluste, Dordal 10/2 – 5 Rebounds, Fahrad 7 – 4 Ballverluste, Birkenfeld 2 – 6 Rebounds, Weber
TV: Starcevic 18/4, Young 16, Völker 16, Mandler 10/2, Nachreiner 4, Holle 4, Klassen 2, Scholz 2

Entwickelte sich beim USC zum Leistungsträger: Armin Leber; im Hintergrund Niko Makarow.

1. FC Kaiserslautern – USC 75:87 (14:19 – 37:33 – 58:66)
1. FCK: Newby 18/3, Robisch 17, N. Menck 11, Ast 7/1, Houser 6, Radulovic 6/2, Becker 5/1, Schindler 5
USC: Makarow 24/4  – 6 Rebounds, Maaßmann 20 – 11 Rebounds, Leber 18 – 7 Rebounds, Dordal 13/4 – 7 Rebounds, Weber 6/2, Birkenfeld 6 – 5 Rebounds

USC – KuSG Leimen 82:75 (22:19 – 38:36 – 57:58)
USC: Makarow 19/4 – 4/5 Dreier, Maaßmann 18 – 8 Rebounds – 10/11 Freiwürfe, Leber 18 – 7 Rebounds, Birkenfeld 14 – 9 Rebounds, Dordal 11/2 – 7 Rebounds – 6 Ballverluste, Pires 2
KuSG: Jones 31/6, Marschall 12, Anselmann 11, Sodomann 8/2, Stoll 7, Schropp 4, Glasauer 2

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SV 03 Tübingen – USC 99:77 (29:20 – 55:40 – 76:52)
SV: Tomasevic 26/6, Howard 22/3, Jones 20/1, Callender 12, Wintermantel 6, Klemm 5/1, Ndi 4, Vollmer 4
USC: Leber 22/2 – 7 Rebounds, Birkenfeld 16 – 12 Rebounds, Makarow 13/3 – 5 Ballverluste, Dordal 10 – 10 Assists, Maaßmann 9 – 7 Rebounds – 6 Ballverluste, Levedag 4, Arnold 3/1

USC – TV Langen 86:89 (22:18 – 44:42 – 69:61)
USC: Maaßmann 35 – Quote 75 % – 12 Rebounds, Dordal 20/4 – 6 Assists, Leber 17/3 – 5 Rebounds, Birkenfeld 9 – 7 Rebounds, Makarow 5/1, Pires
TV: Rietz 23/1, Russel 18, Lütcke 15/1, Badiane 12, Lang 8, Barth 5, Damjanovic 4, Stein 2, Lohnes 2

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USC Freiburg – USC Heidelberg 81:61 (22:13 – 42:25 – 63:44)
FR: Pletnov 20/4, Johnson 18/2, Djatchenko 11/3, Pochtar 11/1, Baier 9, Roquette 5, Mbassa 2
HD: Leber 21/1 – 5 Rebounds – 7 Ballverluste, Maaßmann 13 – 9 Rebounds/4 Ballverluste, Dordal 8/1 – 6 Assists, Birkenfeld 8, Weber 7/2, Makarow 4, Pires, Levedag, Schönhals

BBC Bayreuth – USC 78:49 (22:17 – 46:35 – 57:44)
BBC: Lake 22/2, Schaefer 21, Baydal 12/2, Hänel 12/1, Schoch 5, Kneuse 4, Buss 2
USC: Leber 14/1 – 7 Rebounds, Birkenfeld 9 – 6 Rebounds, Maaßmann 9 – 7 Rebounds, Dordal 9/1, Makarow 5/1 – 6 Rebounds, Weber 3/1, Pires, Arnold, Schönhals

USC – TSV Breitengüßbach 78:74 (23:17 – 47:42 – 61:55)
USC: Maaßmann 26 – 9/11 Zweier – 15 Rebounds!, Dordal 18/5 – 5/8 Dreier, Leber 17/1 – 7 Rebounds, Birkenfeld 6 – 11 Rebounds, Weber 6/2, Pires 3/1, Makarow 2, Arnold, Levedag, Schönhals
TSV: Jacobsen 17, Gese 15, Schumm 12/1, Sieben 9/1, Fuchs 9/1, Saller 6, Stephan 3/1, Endres 3, Ferner

In der Saison 2002/2003 hatte es für den USC wieder einmal Lokalderbys gegen die KuSG Leimen gegeben, aus denen er jeweils siegreich herausging. Am 14.12.2002 dominierten die Heidelberger in Leimen klar und siegten verdient mit 90:65. Das Rückspiel am 6.4.2003 im OSP endete mit 82:75 für die „Akademiker“ wesentlich knapper. Der USC musste dabei auf die verletzten Spieler „Tee“ Bennett und Stefan Fahrad verzichten. Noch schlimmer traf es aber die KuSG: Chadwick Searcy, Danijel Ljubic und Christian Stoll waren  nicht mehr dabei. Christian Stoll hatte sich zum Jahresende 2002 wegen eines Studienaufenthaltes in die USA abgemeldet. Danijel Ljubic, zweitbester Leimener Korbjäger, stand wegen eines Bandscheibenvorfalls nach dem 17. Spieltag nicht mehr zur Verfügung.Topscorer Chadwick Searcy aber wurde entlassen, da er nach dem Heimspiel gegen den USC des Dopings (mit Marihuana) überführt und ab dem 18. Spieltag gesperrt wurde. Für ihn verpflichteten die KuSG den in der Region bestens bekannten David Jones nach, der ab dem 23. Spieltag spielberechtigt war. Im Derby verwandelte „DJ“ gegen seinen ehemaligen Verein 6/13 Dreier und erzielte insgesamt 31 Punkte. Ebenso agierte der von den Leimenern reaktivierte ehemalige USC-Kapitän Dirk Sodomann gewohnt solide und traf insgesamt 8 Punkte, davon 2/3 von jenseits des Perimeters. Doch konnten auch die ehemaligen USC-Spieler bei allem Einsatz den Heidelberger Vorstädtern nicht zum Klassenerhalt verhelfen.

Weitere denkwürdige Begegnungen gab es am 11. Spieltag gegen den 1. FC Kaiserslautern und am 4. Spieltag der Rückrunde gegen Eintracht Frankfurt.
Gegen die „Roten Teufel“ benötigten die „Akademiker“ gleich zwei Verlängerungen, ehe sie den rekordverdächtigen 122:116-Sieg bejubeln konnten. Dabei hatten sie 4 ½ Minuten vor Ende der regulären Spielzeit noch scheinbar sicher mit 90:74 geführt und auch den 92:88-Vorsprung (39.) jeweils leichtfertig verspielt. Die „Roten Teufel“ schienen dann in der 1. Verlängerung das Momentum nutzen zu können und führten ihrerseits rasch mit 101:96 bzw. 107:102, ehe der USC zum 109.109 (1. Verlängerung) egalisieren konnte. Umgekehrt musste der USC nach einer 116:111-Führung 54 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung das 116:116 hinnehmen, ehe Armin Leber mit einer symptomatisch wilden Aktion die Vorentscheidung zum 118:116 erzwang.
Gegen Eintracht Frankfurt hatte sich der USC in der 1. Hälfte (19:46) gründlich blamiert. In der 19. Minute war mit 17:46 der Tiefpunkt erreicht. Die Kurpfälzer ließen dabei von 17:27 (13.) bis 17:46 einen 19-Punkte-Lauf der Hessen zu. Nach der Pause spielten dann „Tee“ Bennett, Erik Dordal, Stefan Fahrad, Jürgen Maaßmann und Christian Birkenfeld die Gäste an die Wand. Selbst der Abgang Bennetts nach fünf Fouls (34.) konnte den USC nicht mehr stoppen. So konnte er im 3. Viertel zum 46:56 aufschließen, um über 50:58 (32.) zum 59:58 (35.) erstmals in Führung zu gehen, diese nicht mehr abzugeben und mit 72:66 zu siegen.

Ergebnisse des letzten Spieltages und Abschlusstabelle der Saison 2002/2003

Die interne Korbjägertabelle führte Jürgen Maaßmann mit 502 Punkten (15,7/Spiel) an. Es folgten Armin Leber (432/14,4), „Tee“ Bennett (409/17,8), Erik Dordal (305/9,5), Stefan Fahrad (304/11,7), Christian Birkenfeld (207/6,5), Niko Makarow (167/5,6) und Jonathan Weber (126/4,3).
Für die Rebounds zeichneten beim USC hauptverantwortlich: Maaßmann 214 (136 defensiv/78 offensiv), Birkenfeld 163 (97/66), Leber 158 (111/47), Bennett 151 (111/40), Dordal 98 (81/17) und Fahrad 95 (61/34)

Der abschließende 7. Tabellenplatz konnte durchaus als Erfolg bewertet werden, bedenkt man die Ausfälle so wichtiger Spieler wie „Tee“ Bennett (8 Spiele) und Stefan Fahrad (7 Spiele), die gegen Saisonende sichtlich zur Überlastung der restlichen Spieler und damit zu einigen Einbrüchen geführt hatten. Kritisch ist allerdings festzuhalten, dass die vor Saisonbeginn als entscheidend bezeichnete Besetzung der Position 1 unzureichend gelöst wurde. Mit Erik Dordal hatte der USC einen Spieler verpflichtet, der sich auf der Position 2 zu Hause fühlte. Dieses Missverständnis wäre bei sorgfältiger Recherche wohl vermeidbar gewesen. Dagegen hatte sich die Besetzung der Centerpositionen mit Jürgen Maaßmann und Christian Birkenfeld gut bewährt. Auch „Tee“ Bennett konnte auf der Ausländerstelle überzeugen; seine Verletzung am 23. Spieltag warf den USC dann unverschuldet zurück. Armin Leber und Stefan Fahrrad hatten sehr große Fortschritte gemacht und sich als Leistungsträger etabliert. Niko Makarow hatte wegen seiner langen Verletzungspause einen späten und schwierigen Saisonstart. Er zeigte einige sehr gute Spiele, tauchte in anderen völlig ab. Die restlichen Spieler konnten in der 2. BL noch keine wesentlichen Akzente setzen.

Es stand bereits fest, dass Markus Jochum seine Trainertätigkeit beim USC fortsetzen würde. Den Kern der Mannschaft wollte er gerne halten. Erik Dordal sollte künftig auf seiner Stammposition 2 eingesetzt werden. Auch an „Tee“ Bennett war der USC weiterhin interessiert. Allerdings gab es daneben Überlegungen, die Position 1 mit einem starken Amerikaner zu besetzen, falls andere Lösungen scheitern sollten. Diese Lösung schlösse eine Weiterverpflichtung „Tee“ Bennetts aus, da nach wie vor lediglich ein Ausländer zugelassen war.

Nächste Saison: Saison 2003/2004

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