USC BasCats: In der Badria hängen die Trauben hoch

17 Jan. 2026

Nach dem umjubelten Sieg gegen Bad Homburg wartet die nächste schwere Aufgabe auf die USC BasCats Heidelberg. Am Samstag um 18 Uhr ist Sprungball beim TSV Wasserburg. Ein Team, das auch in die Playoffs möchte, aber nun schon vier Punkte Rückstand auf den vierten Platz hat und eigentlich zwingend gewinnen muss.

Als die BasCats am frühen Samstagmorgen losfuhren, da waren erfreulicherweise elf Spielerinnen einsatzfähig. Eine deutliche Steigerung gegenüber dem letzten Spiel. Die Personallage hat sich also etwas entspannt.

Das Hinspiel war der große Tag von Julia Wrobleweski. Mit 28 Punkten setzte sie ihr Karriere-Highlight und schaltete „so nebenbei“ noch Tessa Santos aus. Es war auch das Spiel des überraschenden Comebacks von Helena Nägele. Da keine Aufbauspielerin zur Verfügung stand, half sie aus. Kelly Moten war damals – wie auch Laurie Irthum – noch verletzt. Für sie wird die Rückkehr in die „Badria“ etwas Besonderes, spielte sie doch von 2018 bis 2020 in der 1. Bundesliga für das Team vom Inn.

In der Saison 2019/20 traf Moten auf die BasCats. In Heidelberg war sie im Oktober 2019 die alles überragende Spielerin. 29 Punkte hatte sie am Ende auf dem Konto, dazu zehn Rebounds, sechs Vorlagen, vier Ballgewinne und drei Blocks, Moten war damals eine der besten Spielerinnen in Deutschlands Eliteklasse. Sie konnte allerdings nicht verhindern, dass die BasCats nach einem legendären Krimi durch zwei Freiwürfe von Rachel Arthur 90:88 gewannen.

Kelly Moten im Oktober 2019 im Sportinstitut gegen die BasCats (hier Pele Gianotti). Foto: Tom Eisele

Moten freut sich auf die Partie in Wasserburg und hat sich sicherlich eine gute Leistung vorgenommen. Es wird ferner wichtig sein, dass die BasCas mit den Großen im TSV-Team wie Hayley Smith und Neseya Williams mithalten können und dass sie Tess Santos wieder weitgehend aus dem Spiel nehmen. Beim TSV ist seit dem Hinspiel Marie Perner nicht mehr dabei, dafür wurde die Spanierin Alejandra Mastral geholt. Mit Patricia Walz kam eine weitere Spielerin vom TSV München-Ost an den Inn.

Cheftrainer René Spandauw fürchtet vor allem die lange Fahrt nach Wasserburg. Aber, die lange Rückfahrt von Wasserburg ist schöner, wen man gewinnt“… Doch die Trauben in der Badria hängen hoch.

Die Partie ist im Livestream zu verfolgen: https://www.youtube.com/watch?v=kjvdUJW9CYE

Michael Rappe

So lief das Hinspiel am 12.10.2025:

Stenogramm: 0:8 (3.), 12:10 (5.), 17:14 (7.), 24:25 (10.), 29:31 (15.), 37:44 (19.), 41:44 (Halbzeit), 49:44 (23.), 54:52 (24.), 60:56 (30.), 65:59 (32.)., 69:67 (35.), 77:67 (37.), 80:73 (Endstand).

USC BasCats: Wroblewski 28/6, Hoyt 19, Fairley 13/2, Simon 6, Nägele 6, Wuckel 5/1, Koch 3, Schüle, Laabs, Zipser.

TSV Wasserburg: Santos 21/1, Williams 19, Smith 12, Perner 10, Klose 4, Scholzgart 4, Weymar 3, Stechl.

Rebounds: 26:34 (Hoyt 10, Fairley 4, Team 4 – Santos 11, Smith 5, Team 5)

Dreier: 43:8% (9/21:1/12)

Freiwurfquote: 69:86%

Assists: 12:10 (Nägele 5 – Williams 5)

Steals: 9:16 (Wroblewski 2, Koch 2, Hoyt 2 – Santons 7)

Beitragsbild: Julia Wroblewski ist in Wasserburg voraussichtlich wieder dabei. Schafft sie eine ähnlich starke Leistung wie im Hinspiel? Foto: Lukas Adler