USC BasCats: Topspiel gegen Würzburg

13 Feb. 2026

So langsam geht die Hauptrunde in der 2. DBBL Süd in die entscheidende Phase. Sieben Spiele liegen noch vor den USC BasCats Heidelberg, darunter noch zwei Duelle gegen die unmittelbaren Playoff-Konkurrenten. Den Anfang macht am Faschingssamstag um 17 Uhr das Heimspiel gegen die Qool Sharks Würzburg in der alten Halle des ISSW. Am Sonntag, den 8. März, kommen dann die VIMODROM Baskets Jena nach Heidelberg.

Es sieht ganz danach aus, als könnte der Kader der BasCats am Samstag so groß sein wie schon lange nicht mehr. Die lange Liste der Verletzten und Kranken wird kürzer. Melanie Hoyt feierte bereits letzten Samstag in Stuttgart ihr Comeback, nun sieht es ganz nach dem Debüt für Aufbauspielerin Greta Gomann aus. Der 18-jährige Neuzugang aus Leverkusen konnte wegen der im letzten Sommer bei der U18-EM erlittenen Meniskusverletzung noch keine einzige Minute für ihren neuen Klub spielen.

Greta Gomann könnte nun ihr Debüt geben. Foto: Andreas Gieser

So hat Cheftrainer René Spandauw auf der Aufbauposition ganz neue Möglichkeiten zu rotieren und die Belastungen zu steuern. Und Kelly Moten sowie Anna-Lisa Wuckel werden entlastet. Die Auswirkungen sind natürlich auch im Training zu spüren, wo endlich wieder Fünf gegen Fünf gespielt werden kann. „Das ist ein Segen“, sagte René Spandauw. Laurie Irthum wird langsam wieder herangeführt, bei ihr waren wieder Symptome ihrer im Mai 2025 erlittenen Gehirnerschütterung auf getreten. Antonia Laabs wird nach ihrer heftigen Grippe evtl. auch einige Minuten spielen können. Ausfallen werden somit nur Lotta Simon, Carla Koch und Melina Karavassilis.

Das Hinspiel in Würzburg hatten die BasCats mit 55:67 verloren. Eine aus ihrer Sicht höchst ärgerliche Niederlage, denn sie hatten zu Beginn des vierten Viertels noch 53:49 geführt, dann aber völlig den Faden verloren und einen 0:16-Lauf kassiert. Damals fehlte Kelly Moten und ihre ruhige Hand. Das soll diesmal ganz anders laufen. Am besten mit einem Sieg mit 13 Punkten Differenz, dann wäre auch der direkte Vergleich gewonnen.

Die Sharks sind in der Vergangenheit immer ein unangenehmer Gegner gewesen, häufig waren die Spiele knapp. Mia Wiegand, Kathleen Hill, Johanna Michel und Paula Wenemoser treffen gleich vier Spielerinnen zweistellig. Trainerin Janet Fowler ist taktisch gewieft und immer für eine Überraschung gut. Würzburg liegt zwei Punkte hinter den BasCats auf Rang drei, hat mit fünf Niederlagen eine mehr kassierte als die Heidelbergerinnen.

Michael Rappe

So lief das Hinspiel am 19.10.2025:

Stenogramm: 19:16 (10.), 39:33 (Halbzeit), 49:48 (30.), 49:53 (31.), 65:53 (38.), 67:55 (Endstand).

Sharks Würzburg: Hill 15, Michel 13/2, Wenemoser 11/3, Wahl 9/1, Timoschenko 7/1, Wiegand 6, Aigner 4, Daub 2, Ulshöfer, Walz.

USC BasCats: Hoyt 14, Fairley 10/2, Wroblewski 9/1, Koch 7/1, Laabs 5/1, Wuckel 5, Schüle 3, Simon 2, Zipser.

Rebounds (Würzburg/BasCats: 34:42 (Hill 7, Wiegand 5 – Wuckel 9, Fairley 7, Team 7)

Dreier: 25:25% (7/28:5/20)

Freiwurfquote: 77:75%

Assists: 17:12 (Hill 7 – Wroblewski 5)

Steals: 8:8

Beitragsbild: Die BasCats möchten im Spitzenspiel gegen Würzburg einen Sieg bejubeln. Foto: Andreas Gieser

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So lief das Hinspiel am 19.10.2025:

 

Stenogramm: 19:16 (10.), 39:33 (Halbzeit), 49:48 (30.), 49:53 (31.), 65:53 (38.), 67:55 (Endstand).

 

Sharks Würzburg: Hill 15, Michel 13/2, Wenemoser 11/3, Wahl 9/1, Timoschenko 7/1, Wiegand 6, Aigner 4, Daub 2, Ulshöfer, Walz.

 

USC BasCats: Hoyt 14, Fairley 10/2, Wroblewski 9/1, Koch 7/1, Laabs 5/1, Wuckel 5, Schüle 3, Simon 2, Zipser.

 

 

Rebounds (Würzburg/BasCats: 34:42 (Hill 7, Wiegand 5 – Wuckel 9, Fairley 7, Team 7)

Dreier: 25:25% (7/28:5/20)

Freiwurfquote: 77:75%

Assists: 17:12 (Hill 7 – Wroblewski 5)

Steals: 8:8

 

Beitragsbild: Die BasCats möchten im Spitzenspiel gegen Würzburg einen Sieg bejubeln. Foto: Andreas Gieser