NBBL: Wieder ein Drama! Mit der Schlusssirene verloren

11 Feb. 2026

Was für ein Pech! Erneut hat der USC Heidelberg In der Abstiegsrunde Süd der NBBL B durch einen „Buzzerbeater“ verloren. Bei der Mitteldeutschen Basketball Academy gab es eine 79:81 (14:24, 41:40, 63:60)-Niederlage.

Das Team von Head Coach Lennart Stechmann und Assistant Coach Stefan Gagic war gegenüber der Vorwoche in Erfurt kaum wiederzuerkennen: kämpferisch, defensiv fokussiert und mit viel Energie über weite Strecken der Partie. Von Beginn an war zu spüren, dass die Jungs aus Heidelberg mit einem ganz anderen Gesicht auf dem Feld standen. Aggressive Verteidigung, hohe Intensität und große Bereitschaft, füreinander zu arbeiten, prägten den Auftritt. Immer wieder zwangen sie den Gastgeber zu schwierigen Abschlüssen und hielten das Spiel offen, obwohl zunächst eine hoher Rückstand zu Buche stand.

In der ersten Halbzeit war es vor allem Damian Deglovic, der dem USC dann offensiv Stabilität gab. Mit einem heißen Händchen von der Dreierlinie traf er hochprozentig und hielt Heidelberg mit wichtigen Würfen im Spiel. Seine zwölf Punkte vor der Pause waren ein entscheidender Faktor dafür, dass der USC zur Halbzeit mit einem Punkt führte.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem der USC Heidelberg nicht nur defensiv weiter überzeugte, sondern auch offensiv kluge Lösungen fand. Besonders Paul Henning Flöthmann ragte mit unermüdlichem Einsatz heraus: Ob Hustle-Plays, clevere Drives oder smarte Entscheidungen im Angriff – er ging voran und gab dem Team wichtige Impulse auf beiden Seiten des Feldes.

Im Schlussviertel schien der verdiente Lohn greifbar nah. Rund drei Minuten vor dem Ende erspielte sich der USC Heidelberg einen Vorsprung von zehn Punkten. Doch in der entscheidenden Phase schlichen sich einige Ballverluste ein, die der Gastgeber konsequent bestrafte. Die Führung schmolz dahin, das Spiel kippte – und mit der Schlusssirene fiel schließlich der Buzzer Beater, der die knappe Niederlage besiegelte.

So bleibt am Ende große Enttäuschung über das Ergebnis, aber auch viel Positives aus Heidelberger Sicht. Einsatz, Kampfgeist und defensive Intensität stimmten. Wenn es gelingt, diese Leistung zu bestätigen und in der Crunch Time noch konsequenter zu agieren, wird sich das Team von Lennart Stechmann für solche Auftritte bald belohnen.

USC: Lippe 15/1, Deglovic 12/4, Fall 11, Nerlinger 10, Flöthmann 8, Rouimyate 6/1, Grau Rodriguez 6, Holt 5, Ogigai 4, Pindur 2.

Michael Rappe

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Beitragsbild: Marlon Lippe machte in Leipzig ein starkes Spiel. Foto: Lukas Adler