Der USC Heidelberg hat die Abstiegsrunde der NBBL B mit einem 93:67 (22:25, 41:38, 67:54)-Sieg gegen die Dresden Titans beendet. Vor heimischem Publikum zeigte das Team eine überzeugende Leistung und ließ über weite Strecken keinen Zweifel am verdienten Sieg aufkommen. Trotzdem steht am Ende der Saison der Abstieg fest.
Die Gäste aus Dresden erwischten zunächst den besseren Start und gingen im ersten Viertel zwischenzeitlich 25:22 in Führung. Angeführt von Leo Hoff hielten die Titans das Spiel zunächst offen. Doch Heidelberg reagierte beeindruckend: Ein 13:0-Lauf kippte die Partie zugunsten der Gastgeber und legte den Grundstein für den Sieg. Trotz eines zwischenzeitlich engen Spielstands blieb Heidelberg ruhig und kontrolliert. Zur Halbzeit lagen die USC-Jungs bereits mit 41:38 vorne.
Im dritten Viertel zeigte der USC seine ganze Stärke. Mit einem 26:16-Run übernahm das Team endgültig die Kontrolle über das Spiel. Besonders Miquel Grau Rodríguez setzte wichtige Akzente und trug maßgeblich dazu bei, den Vorsprung auf 67:54 auszubauen.
Im Schlussviertel ließ Heidelberg nichts mehr anbrennen. Mit einem weiteren dominanten Abschnitt (26:13) wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und der deutliche Endstand von 93:67 besiegelt.
Heidelberg überzeugte durch eine starke und geschlossene Teamleistung, vor allem am defensiven Ende des Courts. Mike Podborsky setzte mit unermüdlichem Einsatz den Ton für das Team und konnte zudem mit einer guten Trefferquote wichtige Punkte beisteuern. Auch Max Daleiden und Miquel Grau Rodríguez präsentierten sich treffsicher und hatten großen Anteil am Offensiverfolg. Der USC Heidelberg präsentierte sich über weite Strecken als das klar bessere Team und überzeugte sowohl offensiv wie auch defensiv. Dank dieser Leistung verabschiedet sich die Mannschaft mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison.
Auf Seiten der Dresden Titans zeigte Leo Hoff mit 22 Punkten eine starke individuelle Leistung, konnte die Niederlage jedoch nicht verhindern.
USC: Daleiden-Guillen 23/5, Grau Rodriguez 16/3, Golly 13/1, Podborsky 12/2, Lippe 11/1, Rouimyate 8/1, Pindur 3, Holt 3, Nerlinger 2, Fall 2, Flöthmann.
Michael Rappe
Beitragsbild: Max Daleiden-Guillen war im Saisonfinale gegen Dresden bester Werfer des USC. Foto: Lukas Adler