USC II Männer: Das Überraschungsteam kommt

10 Okt. 2026

Mit dem Aufsteiger BG Tamm/Bietigheim kommt am Samstag um 20 Uhr ein starkes Team zum USC Heidelberg II, der erneut in die neue Halle des ISSW ausweichen muss.

Die Gäste sind mit drei Siegen aus den ersten drei Saisonspielen sehr erfolgreich in die Spielzeit gestartet. Besonders bemerkenswert: In zwei dieser Partien fiel der entscheidende Korb erst mit der Schlusssirene. Das zeigt nicht nur die Qualität der Mannschaft, sondern vor allem ihre Fähigkeit, auch in engen Situationen bis zur letzten Sekunde konzentriert und konkurrenzfähig zu bleiben.

Die BG Tamm/Bietigheim zeichnet sich durch eine sehr aggressive und physische Spielweise aus. Defensiv versucht die Mannschaft, mit konsequentem Druck und aggressiven Doppelteams vor allem im Rückfeld des Gegners Ballverluste zu erzwingen. Der Druck über das gesamte Spielfeld stellt deshalb eine besondere Herausforderung für das junge USC-Team dar.

Gleichzeitig ist der Gast nicht von einzelnen Spielern abhängig. Die Mannschaft tritt sehr geschlossen auf, jeder Spieler erfüllt seine Rolle und leistet auf seine Weise einen Beitrag zum Erfolg. Genau diese Geschlossenheit macht den Gegner schwer berechenbar und wird von Heidelberg über 40 Minuten höchste Konzentration verlangen.

Trainer Stefan Gagic: „Für uns wird die Partie vor allem eine Frage des Umgangs mit dem gegnerischen Druck sein. Wir müssen gegen die Ganzfeldverteidigung ruhig bleiben, gute Entscheidungen treffen und auch unter körperlichem Druck unsere Spielidee umsetzen. Gleichzeitig müssen wir selbst mit der derselben Aggressivität und Physis auftreten. Es wird eine körperlich anspruchsvolle Partie, in der wir bereit sein müssen, jeden Ball und jede Position zu verteidigen.

Für unsere junge Mannschaft ist dieses Spiel eine große Herausforderung, gleichzeitig aber auch eine wichtige Gelegenheit für die weitere Entwicklung. Gerade Situationen gegen erfahrene und physisch aggressive Gegner zeigen unseren jungen Spielern, wie wichtig Entscheidungsqualität, Kommunikation und mentale Stabilität auf Seniorenebene sind.

Die Vorbereitung auf die Partie ist in dieser Woche allerdings nicht optimal verlaufen. Einige Spieler sind krankheitsbedingt angeschlagen und zusätzlich konnten wir aufgrund von Problemen mit der Hallensituation nicht wie gewohnt trainieren.

Nach dem ersten Saisonsieg wollen wir nun den nächsten Schritt machen und vor heimischem Publikum den ersten Heimsieg der Saison einfahren. Dafür werden wir über 40 Minuten die notwendige Energie, Disziplin und körperliche Präsenz benötigen.“

Michael Rappe

Beitragsbild: Das USC-Team bereitet sich auf den ungeschlagenen Aufsteiger Tamm/Bietigheim vor. Foto: Stefan Weindl