Neue Pokalsaison, derselbe Gegner: In der zweiten Runde des DBBL-Pokals treffen die USC BasCats Heidelberg wie im Vorjahr auf den ASC Theresianum Mainz. Der einzige Unterschied ist, dass die Partie diesmal in Mainz stattfinden. Spielbeginn ist am Samstag um 17 Uhr. Sollten die BasCats weiterkommen, stehen sie im Achtelfinale, das Mitte November ausgetragen wird.
Die Partie aus dem Vorjahr hat nur bedingt Aussagekraft, denn beide Kader haben sich stark verändert. Mainz’ Punktegarantin Taylor Golombiewski ist nicht mehr da, sie spielt jetzt in Kroatien. Die altbekannten Jordan Barron, Alina Kraus, Charlotte Kriebel und Alina Dötsch stehen noch im Kader von Headcoach Aron Duracak. Neu ist vom MTV Stuttgart Selma Yesilova. Sie ist aus einigen Duellen mit den BasCats bekannt. „Für mich die stärkste Spielerin, sie weist blendende Statistiken auf“, findet Heidelbergs Cheftrainer Niko Kuusi. Der Shooting Guard hat in Hannover und Nördlingen erste Liga gespielt und war deutsche Jugendnationalspielerin. Ihre Wurfstärke ist berüchtigt, beim knappen Sieg der BasCats im Februar in Stuttgart war sie mit 28 Punkten (sechs Dreier) die herausragende Spielerin. Bei ihrem Debüt für Mainz gegen die Rhein-Main Baskets erzielte Yesilova sogleich 29 Punkte.
Mit der Kanadierin Paris Kirk kam noch eine gute Centerin aus Washington zum ASC. Bemerkenswert war die knappe 64:68-Niederlage am letzten Wochenende gegen Süd-Meister Falcons Bad Homburg. Erst in den letzten sieben Sekunden der Partie gaben die Mainzerinnen die Partie noch aus den Händen. Charlotte Kriebel war mit 18 Punkten beste Werferin.
„Wir wollen in die nächste Runde einziehen“, nennt Niko Kuusi das Ziel. Ob von den verletzten Spielerinnen jemand zurückkehren wird, ist noch offen.
Michael Rappe
So lief das Pokalspiel gegen Mainz im Vorjahr:
26.10.2025: USC BasCats Heidelberg – ASC Theresianum Mainz 83:59
Stenogramm: 19:17 (10.), 38:32 (Halbzeit), 60:39 (30.), 83:59 (Endstand).
USC BasCats: Hoyt 27, Wroblewski 11/1, Zipser 11, Simon 10/1, Schüle 9/3, Fairley 7/1, Wuckel 4/1, Laabs 2, Nägele 2, Skrijelj.
Mainz: Barron 18/3, Golembiewski 18, Kriebel 7/1, Dötsch 5/1, Kraus 3/1, Boyke 3/1, Schürer 3, Steiner 2, Fromm, Kröhl.
Beitragsbild: Julia Wroblewski erzielte im Vorjahr gegen Mainz elf Punkte. Foto: Andreas Gieser