Die USC BasCats Heidelberg haben ihren Frontcourt für die Saison 2026/27 mit einer der erfolgreichsten Spielerinnen des kanadischen Universitätsbasketballs verstärkt. Mit Kiyara Letlow wechselt die All-Time-Rebound-Rekordhalterin der U SPORTS nach Heidelberg. Die 1,85 Meter große Innenspielerin kommt von der Queen’s University und wird bei den BasCats ihre erste Profistation in Europa antreten.
In Toronto geboren, fand Letlow erst mit 14 Jahren zum Basketball und entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zu einer der prägenden Spielerinnen des kanadischen Universitätsbasketballs. Während ihrer College-Karriere bei den Cape Breton Capers und zuletzt bei den Queen’s Gaels schrieb sie Geschichte.
Mit 1.411 Rebounds hält sie bis heute den All-Time-Rebound-Rekord der U SPORTS. Darüber hinaus erzielte sie 1.897 Karrierepunkte und gehört damit zu den zehn erfolgreichsten Scorerinnen der Ligageschichte.
Ihre außergewöhnlichen Leistungen spiegeln sich auch in zahlreichen Auszeichnungen wider. Bereits 2022 wurde sie als U SPORTS Rookie of the Year geehrt. Es folgten mehrere Berufungen in das All-Canadian Second Team, vier Nominierungen für das All-AUS First Team sowie zuletzt die Wahl in das All-OUA First Team. Mit den Queen’s Gaels führte sie ihr Team zudem zur Meisterschaft der OUA East Division in der regulären Saison.
Auch ihre Leistungen in der vergangenen Saison unterstreichen ihre außergewöhnliche Qualität. Für Queen’s erzielte Letlow durchschnittlich 16,0 Punkte, 12,3 Rebounds, 2,5 Assists sowie eine Trefferquote von 55,0 Prozent aus dem Zweierbereich.
Besonders beeindruckend war dabei ihre Arbeit am offensiven Brett. Mit durchschnittlich 4,8 Offensivrebounds pro Spiel verschaffte sie ihrem Team regelmäßig zweite Wurfchancen. Gleichzeitig überzeugt sie nicht nur als klassische Innenspielerin, sondern auch mit einem guten Spielverständnis und der Fähigkeit, ihre Mitspielerinnen in Szene zu setzen.
Besonders beeindruckt hat die Verantwortlichen der BasCats nicht nur Letlows Statistik, sondern auch ihr sportlicher Werdegang. Für ihre letzte College-Saison entschied sie sich bewusst für den Wechsel in die noch stärker besetzte OUA Conference. Dort behauptete sie sich auf Anhieb auf höchstem Niveau, wurde ins All-OUA First Team gewählt und führte die Queen’s Gaels an die Spitze der OUA East Division.
Der bewusste Schritt in ein anspruchsvolleres sportliches Umfeld unterstreicht ihren Ehrgeiz und ihre Bereitschaft, sich stetig weiterzuentwickeln – Eigenschaften, die hervorragend zur Philosophie der USC BasCats Heidelberg passen.
Neben ihren sportlichen Qualitäten bringt Letlow auch abseits des Feldes viel mit. Sie schloss ihr Psychologiestudium mit Auszeichnung ab und absolvierte anschließend ihren Master in Kinesiologie. Ihre ehemalige Trainerin Claire Meadows bezeichnete sie treffend als „the ultimate competitor“ – die ultimative Wettkämpferin.
Auch der sportliche Berater Christian Hergenröther freut sich über die Verpflichtung
„Mit Kiyara ist uns eine absolute Wunschverpflichtung für die großen Positionen gelungen. Sie bringt nicht nur auf dem Papier herausragende Qualitäten und eine unglaubliche Präsenz am Brett mit, sondern hat uns in den persönlichen Gesprächen auch charakterlich auf ganzer Linie überzeugt. Sie brennt für ihre erste Station in Europa und passt mit ihrem Ehrgeiz und ihrer positiven Art hervorragend in die BasCats-Familie.“
Mit Kiyara Letlow gewinnen die USC BasCats Heidelberg eine Spielerin, die Reboundstärke, Physis und Spielverständnis auf höchstem Niveau vereint. Nun beginnt für die Kanadierin das nächste Kapitel ihrer Karriere – ihre erste Profistation in Europa.
Auch Headcoach Niko Kuusi blickt der Zusammenarbeit voller Vorfreude entgegen:
„Sie bringt nicht nur beeindruckende Scoring- und Rebound-Statistiken mit, sondern hat als Innenspielerin auch ein hervorragendes Auge für ihre Mitspielerinnen. Kiyara ist effizient im Abschluss, macht das Team besser und wird eine wichtige Säule in unserer Rotation sein. Wir sind sehr glücklich, dass sie ihre Profikarriere hier bei uns in Europa startet.“
Die Vorfreude ist auch bei der Spielerin selbst groß:
„Die intensiven Gespräche mit Niko, Chris und Jochen haben mir von Anfang an ein extrem gutes Gefühl gegeben und ein sehr positives Bild der BasCats vermittelt. Außerdem habe ich über Heidelberg, als die wohl schönste Stadt Deutschlands, wirklich nur Gutes gehört. Ich bin unglaublich dankbar für diese Chance, freue mich riesig auf meinen Start in Europa und kann es kaum erwarten, endlich mit dem Team auf dem Feld zu stehen.“
Wir können es kaum erwarten, Kiyara im BasCats-Trikot in der Halle wirbeln zu sehen. Welcome to the BasCats Family, Kiyara!