Mit einem Sieg gegen die Bamberg Baskets können die USC BasCats Heidelberg die Qualifikation für die Playoffs perfekt machen. Die Partie des 20. Spieltages beginnt am Samstag um 17 Uhr in der alten Halle des ISSW. Interessant ist auch die Partie des TSV Wasserburg gegen die Baskets Jena. Sollte Jena verlieren, wäre das im Erfolgsfall für die BasCats ein großer Schritt, um den derzeitigen zweiten Platz zu verteidigen. Würzburg erwartet zudem Tabellenführer Bad Homburg.
Platz zwei würde für die BasCats in der ersten Playoff-Runde das Heimrecht gegen den Tabellendritten aus der 2. Liga Nord (Bochum oder Osnabrück) zu haben. Ein Duell mit dem designierten Zweiten Wings Leverkusen wäre wohl ungleich schwerer. Göttingen (verlustpunktfreier Spitzenreiter) und Leverkusen (nur eine Niederlage gegen Göttingen) sind im Norden das Maß aller Dinge und haben Bochum und Osnabrück sehr deutlich distanziert.
Da ist es in der 2. Liga Süd deutlich enger. Noch immer sitzen die Baskets Jena den Heidelbergerinnen punktgleich im Nacken, das könnte sich jedoch am Sonntag ändern, wenn Jena in Wasserburg antreten muss. Es ist wohl die letzte Chance für Wasserburg, noch die viertplatzierten Qool Sharks aus Würzburg einzuholen. Diese erwarten am Samstag Spitzenreiter Falcons Bad Homburg.
Bei den BasCats blickt man entspannt auf die Partie gegen Bamberg. Das Hinspiel war mit 83:48 überaus deutlich, es war eines der besten Auswärtsspiele der Heidelbergerinnen. Mit fünf Spielerinnen unter 19 Jahren auch im Blick auf die Talentförderung ein Meilenstein.
Cheftrainer René Spandauw verweist jedoch auf die Entwicklung Bambergs seit der Vorrunde. „Die machen einen sehr guten Job in Bamberg und sind seitdem besser geworden“, sagte der Niederländer. Die Fränkinnen waren nie in Abstiegsgefahr, Platz sechs steht derzeit zu Buche. Leistungsträgerinnen sind Faith Alston und Hailey van Roekel, die im Schnitt zweistellig punkten. Die Britin Elise Tweedie pflückt zehn Rebounds pro Spiel.
Personell sieht die Lage bei den BasCats so aus, dass Julia Wroblewski wegen einer Sprunggelenksverletzung voraussichtlich geschont wird. Definitiv ausfallen wird weiterhin Laurie Irthum, der Einsatz von Greta Gomann ist wegen einer Erkältung fraglich.
In der Halbzeitpause wird es eine symbolische Spendenübergabe an den Verein „Frauen Helfen Frauen e.V.“ geben. Die Spenden wurden im Rahmen des Spiels am Weltfrauentag Anfang März gesammelt.
Michael Rappe
So lief das Hinspiel am 16. November 2025 in Bamberg:
Stenogramm: 12:31 (10.), 19:52 (Halbzeit), 25:72 (30.), 48:83 (Endstand).
Bamberg: Mendl 11/3, Van Roekel 10/2, Zeis 7, Köhler 5, Kurzendorfer 4, Tweedie 4, Alston 3, Rosiwal 3, Spiegel 1, Sachnovski, Abbott.
USC BasCats: Wuckel 16/3, Hoyt 16, Moten 14/2, Fairley 12/2, Laabs 8/2, Koch 7/1, Schüle 6/2, Schramm-Bünning 3/1, Irthum 1, Reder.
Beitragsbild: Anna-Lisa Wuckel war im Hinspiel in Bamberg mit 16 Punkten die beste Werferin. Foto: Andreas Gieser